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Dienstagnachmittag, 7. Juni 2011. Heute findet der traditionelle Schul-OL der Sekundarschule statt.
Mit dem Velo fahren wir zur Kapelle Breite und melden dort unsere Zweiergruppe zum Lauf. Danach gehen wir zu Fuss weiter zur Waldecke bei der Brätelstelle zum Vorstart. Dort kriegen wir auf die Minute genau das Kommando, um uns zum Start zu begeben. Eigentlich sind wir schon ein bisschen angespannt und Fragen rauschen uns durch den Kopf: „Werden wir wohl die richtigen Posten finden? Und was, wenn wir uns im Wald mit den vielen kreuzenden Wegen verirren?“ Kurz vor dem Start dann die letzte Kontrolle: Karte, Kompass und Badge, dieser elektronische Chip, der sämtliche Posten und Laufzeiten aufzeichnet und speichert.
Und schon sind wir im Wald mit 96 weiteren Teams unterwegs. Na ja, Kartenlesen ist nicht grad unsere Stärke, aber wir kommen zu Beginn ganz gut durch. Eigentlich macht es uns noch recht Spass, auch wenn die heisse Sommertemperatur uns beim Rennen etwas zu schaffen macht. Aber die Posten finden wir zu unserem grossen Erstaunen ganz gut, und nach knapp einer halben Stunde schon sind wir verschwitzt und mit hochrotem Kopf im Ziel.
Jetzt steigt die Spannung. Kolleginnen und Kollegen warten dort vor der provisorischen Zwischenrangliste. Unser Lauf wird ausgewertet. „Hey, wir haben alle Posten richtig, keinen einzigen Fehler. Ist ja super. Aber: Wo het’s öpis zum trinke?“
Einige Schritte weiter, vorne am Waldrand, ist der Verpflegungsstand, einmal mehr liebevoll vorbereitet und betreut durch fleissige Helferinnen aus dem Elternforum. Vielen herzlichen Dank! Endlich sind unsere Kehlen nicht mehr ganz so trocken. Sogar gegen den Hunger gibt es etwas Feines.
Zufrieden mit dem heutigen Nachmittag machen wir beiden OL-Läuferinnen uns gemütlich auf den Heimweg Richtung Breite.
Interview mit Läuferin (XY)
Wie fandest du den Lauf?
XY: Es war sehr anstrengend und wir mussten viel durch den Wald laufen.
Würdest du das gerne noch einmal machen?
XY: (lacht) Es geht so …
Waren die Posten gut platziert?
XY: Ich fand, sie waren manchmal zu sehr im Dickicht.
| Wir gratulieren den Siegerinnen und Siegern |
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